Kunst ohne Grenzen
23.07. – 09.08.2026
Ausstellungsbeteiligung Udo Dettmann
Eröffnung
Donnerstag, 23.07.18 Uhr _ Offizielle Begrüßung der Gäste aus den Partnerstädten
Es sprechen: Schirmherr Helge Lindh (MdB),
Heiner Fragemann (1. Bürgermeister) und Matthias Nocke
Alte Glaserei
Juliusstraße 12
42105 Wuppertal
Mit dem Projekt One World setzt die Bergische Kunstgenossenschaft e. V. (BKG) ihr internationales Engagement in ihrer mittlerweile 121-jährigen Geschichte fort und führt den Geist der erfolgreichen Ausstellung Welcome Art aus dem vergangenen Jahr in einem kooperativen Format weiter. Während Welcome Art den künstlerischen Dialog zwischen Wuppertal und seinen Partnerstädten in einer gemeinsamen Ausstellung sichtbar machte, geht One World einen entscheidenden Schritt weiter: Das Projekt bringt Künstlerinnen und Künstler aus den Partnerstädten in Wuppertal zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern der BKG und schafft einen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Schaffen. In einem direkten Arbeitsprozess vor Ort werden neue Werke entstehen, die von Kooperation, gegenseitiger Inspiration und kultureller Vielfalt geprägt sind.
Einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Projekts One World leisteten die bereits bestehenden und lebendig gepflegten Städtepartnerschaften Wuppertals. Daher lag eine Zusammenarbeit mit ihnen und den dazugehörigen Städtepartnerschaftsvereinen besonders nahe. Ihr Anliegen ist es seit jeher, den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen zu fördern und gegenseitiges Verständnis wachsen zu lassen. Der kulturelle Dialog bildete dabei immer auch ein zentrales Fundament.
One World steht für Kooperation in allen Bereichen, vor allem aber natürlich in der Kunst. Kunst in Kooperation beschreibt ganz allgemein kreative Projekte, bei denen mehrere Menschen oder Gruppen gemeinsam Kunst erschaffen. Fast wichtiger als das fertige Werk ist dabei vor allem der gemeinsame Prozess, das Zusammenwirken im Team. Die Beteiligten tauschen sich regelmäßig aus, bringen unterschiedliche Perspektiven ein und entwickeln gemeinsam Lösungen. Entscheidungen werden oft gemeinsam getroffen oder zumindest im Austausch abgestimmt.
Angesichts gesellschaftlicher Spannungen, kultureller Polarisierung und globaler Krisen wie der Klimakrise, zunehmender sozialer Ungleichheit, der erstarkenden Gefahr autoritärer und faschistischer Tendenzen sowie neuer geopolitischer Konflikte braucht es frische Ideen und neue Formen des Dialogs. Die Kunst bietet hierfür einen besonderen Raum: Sie eröffnet Perspektiven, schafft Begegnungen und entwickelt Visionen jenseits festgefahrener Denkmuster. Nicht ohne Grund hat die Politik seit jeher den kreativen Impulsen der Kunst Aufmerksamkeit geschenkt und sie als Quelle neuer Narrative und gesellschaftlicher Orientierung genutzt.
Frank N
